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Party Down

Posted in Serienjunkietum with tags , , , , , , , , on Donnerstag, 14. Mai 2009 by mediensucht

Party Down Gallery 2009Ich mag keine Wackelkamera. Ich mag auch keine billigen Filmchen, die mit der normalen HD-Cam gedreht wurden. Party Down wird mit HD-Handkameras gefilmt. Es wackelt ab und zu gewaltig. Ich mag Party Down. Wie konnte das nur passieren?

Party Down ist eine sehr preisgünstig produzierte Serie von den Machern der brillanten Serie Veronica Mars Dan Etheridge, John Enbom und allen voran Rob Thomas, die auf dem kleinen US-Network Starz läuft . Zudem ist noch der relativ bekannte Schauspieler Paul Rudd (aktuell in Trauzeuge gesucht!) an der Produktion beteiligt. Da ich Veronica Mars sehr mochte und mir ein Freund (liebe Grüße an den Auserwählten) zum Sehen riet, probierte ich das doch sehr interessant klingende Format mal aus.

Es geht um eine Gruppe von Caterern, angeführt vom engagierten Ron Donald, die in jeder Folge eine andere Veranstaltung mit Speisen und Getränken versorgt bzw. die Gäste bedient. Dabei gewährt uns die Serie jedes Mal einen Blick in eine andere amerikanische Gesellschaftsschicht und nimmt sie genüsslich auseinander. Da bröckeln die aufgebauten Fassaden nach dem Motto: Je höher das Bauwerk desto lauter der Zusammenbruch. Die Caterer, allesamt im Showgeschäft gescheiterte Karrieren, dienen dabei hauptsächlich als Katalsyatoren, beteiligen sich aber auch gern mal an der ein oder anderen Peinlichkeit.

Ron (Ken Marino – Vinnie van Lowe aus Veronica Mars) träumt von einer eigenen Suppen-party_down1Fastfood-Kette „Soup R‘ Crackers“, ist meist überengagiert und lässt kein Fettnäpfchen aus. Henry (Adam Scott) kennt man nur aus einem Bierwerbespot. Seit dem lief nichts mehr für ihn. Er ist auch wegen seiner vermeintlichen Gleichgültigkeit der ruhige Pol der Gruppe. Auch Constanze (Jane Lynch) hat es nicht über kleine Nebenrollen hinaus geschafft, hält sich aber für eine Hollywoodinsiderin. Die hübsche Casey (Lizzy CaplanCloverfield) hat Probleme mit ihrem Mann und neigt zu köstlichem Sarkasmus. Dann gibt es noch den Macho Kyle (Ryan Hanson – Dick aus Veronica Mars) und den Möchtegern-Drehbuchschreiber Roman (Martin Starr).

Nicht nur der Hauptcast besteht teilweise auch ehemaligen Mitspielern von Veronica Mars, auch viele Nebenrollen sind mit Schauspielern der Serie besetzt. Witzig ist beispielsweise der Auftritt von Enrico Colantoni (Sheriff Mars), der auf einer Nachbarschaftsparty durchdreht. Zudem spielen noch Jason Dohring (Logan Echolls) mit schräger Frisur und Kristen Bell (Veronica Mars) höchstpersönlich kleine Rollen. Ein Spaß für alle Veronica Mars-Fans.

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Party Down ist neben Better Off Ted die momentan wahrscheinlich beste und bissigste Gesellschaftssatire aus den USA. Der Fremdschämfaktor nimmt schon Maßstäbe der Serien von Ricky Gervais (z.B. Extras) an. Dabei ist Party Down relativ aktuell (z.B. Finanzkrise) und sehr abwechslungsreich. Am Ende sind es aber auch die schrägen Figuren und der schöne bitterböse Humor, die die Serie auszeichnen. Empfehlung!

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Better Off Ted

Posted in Serienjunkietum with tags , , , , , on Sonntag, 26. April 2009 by mediensucht

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Letztes Jahr erheiterte uns die witzige Serie The Middleman im Sommer und füllte somit unerwartet das Seriensommerloch. Leider schaffte es The Middleman nicht über eine Staffel hinaus. Die Serie war wohl inhaltlich und humoristisch zu speziell. Blöd, wenn man nicht den Massengeschmack hat. Auch dieses Jahr scheint es schon im Frühjahr so eine Serie zu geben, deren spezieller Inhalt und Humor in den USA nicht so richtig ankommen will, mir aber ausgezeichnet gefällt. Ich schreibe von Better Off Ted, die es wohl leider auch nicht auf mehr als eine Staffel bringen wird.

Better Off Ted ist eine Mischung aus 30 Rock und The Office. Es geht um das große Unternehmen Veridian Dynamics, das so ziemlich alles herstellt – vom künstlichen Essen bis zur Massenvernichtungswaffe. So gibt es in jeder Folge auch einen Werbespot für die Firma, der gegen Ende hin immer schräger wird. Im Mittelpunkt der Serie steht Ted Crisp (Jay Harrington), Chef der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der bisweilen (wie der Chef in The Office) direkt das Publikum anspricht und die Geschehnisse erklärt. Teds Boss in der Firma ist Victoria Palmer, ein kaltes Biest, die gewissenlos nur an den Erfolg des Unternehmens denkt und gern die Lorbeeren für gute Entwicklungen einstreicht. Die typischen verrückten Wissenschaftler fehlen natürlich auch nicht. Da gibt es den weinerlichen Phil Mymen (Jonathan Slavin), der sich sogar einfrieren lässt, und den schwarzen Lem Hewitt (Malcom Barrett), der mit Phil ein brillantes Team bildet. Linda Zwordling (Andrea Anders), die als Rebellion gegen die Firma alle Kaffeesahne klaut, will Ted verführen. Der „darf“ aber keine Affäre mit ihr anfangen, weil er seine eine Büroaffäre schon verbraucht hat.

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Ted, ein Mann mit moralischen Prinzipien, steht oftmals kurz vor dem Rauswurf, weil er, auch angestachelt von seiner hyperintelligenten 7-jährigen Tochter Rose (Isabella Acres), beim Management häufig aneckt. Seine Konversation mit der gefühlskalten Veronika, brillant gespielt von Portia de Rossi (bekannt z.B. aus Ally McBeal), sprüht nur so vor Zynismus und Sarkasmus. Die Dialoge sind witzig und teilweise auch ziemlich albern. Wenn man will, kann man eine ordentliche Portion böse Kapitalismuskritik in der Serie sehen oder man kann sich einfach unterhalten lassen. Warum dieses Konzept in den USA nicht funktioniert, ist mir ein Rätsel. Für die erste Staffel sind zunächst 13 Folgen geplant. Die Ratings sind schlecht, weshalb wohl kein Folgeauftrag vom Sender ABC kommen wird. Damit werde ich mich dann am Ende wieder schweren Herzens von einer großartigen Serie verabschieden müssen. Bis dahin: „We can do that!“

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Terminator: The Sarah Connor Chronicles

Posted in Serienjunkietum with tags , , , , , , , , on Dienstag, 24. Februar 2009 by mediensucht

scc1Seit 12. Januar 2009 läuft auf ProSieben zur Primetime die US-Serie Terminator: S.C.C.. Der Originaltitel Terminator: The Sarah Connor Chronicles wurde vom Sender gekürzt, um Verwechslungen mit der gleichnamigen Sängerin aus Delmenhorst zu vermeiden. Vielleicht hätte es der Sender beim alten Namen belassen sollen, dann hätten sich wahrscheinlich ein paar Popfans in die Zuschauergruppe verirrt. So ist die Serie zum ausgewachsenen Quotendebakel geworden und wird nunmehr nur noch im Nachtprogramm ausgestrahlt. In den USA hat es die Serie bisher immerhin auf zwei Staffeln geschafft. Nach einem umfeldbedingten sehr starken Start gab es zwar auch herbe Zuschauerverluste, Fox hält SCC aber weiterhin die Treue. Die Ursachen für den schweren Stand beim Zuschauer liegen breit gestreut.

Die Geschichte von SCC schließt an die Terminator-Filmreihe an, deren vierter Teil demnächst mit Christian Bale im Kino anläuft. In naher Zukunft wird die Menschheit von hochentwickelten Maschinen bedroht. Das Ende ist nah. Beide Konfliktparteien versuchen mit dem Schicken von Kämpfern in die Vergangenheit die Zukunft zu ändern. Der Freiheitskämpfer John Connor ist das Ziel der Maschinen. Der Zukunfts-Connor wiederum schickt Freunde und „gute“ Terminatoren, um sein junges Ich zu schützen. SCC spielt nun also in heutiger Zeit. Sarah Conner versucht mit Hilfe des weiblichen Roboters Cameron ihren Sohn John zu schützen und die Zukunft zu ändern, indem sie die Entwicklung der intelligenten Maschinen sabotiert. Böse Terminatoren aus der Zukunft und ein FBI-Agent sind ihr auf der Spur.

Die Geschichte enthält nicht viel Neues. Es handelt sich quasi hauptsächlich um leicht abgewandelte Elemente aus den Filmen, die immer wieder variiert erzählt werden. Am Interessantesten ist noch die Figur des weiblichen Terminators Cameron (offensichtlich eine kleine Hommage an Terminator-Regisseur James Cameron). Doch auch hierbei handelt es sich um die alte Frankensteingeschichte von der Maschine, die Gefühle entwickelt. Alles schon tausendmal gesehen, z.B. bei Commander Data in Star Trek.

Lena Heady (300, Der rote Baron) spielt die Titelheldin Sarah Connor. Johns Mutter ist fast schon paranoid vorsichtig und permanent ängstlich. Heady sieht fortwährend weinerlich aus und hat mit der taffen Film-Sarah von Linda Hamilton rein gar nichts mehr zu tun. Die Action nimmt man ihr nicht wirklich ab. Ich sehe Heady zwar gern, hier passt sie aber überhaupt nicht in die Rolle. Eine Fehlbesetzung. Summer Glau als Cameron geht da schon eher, hier ist der Unterschied zwischen Lolitaaussehen und purer Gewalt gewollt und auch wirksam. Über den restlichen Cast lässt sich nicht viel sagen. Die Herrschaften sind hauptsächlich nur da.

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Terminator: The Sarah Connor Chronicles krankt gleich an mehreren Faktoren. Die Geschichte erzählt kaum Neues oder Interessantes, der Cast ist eher durchschnittlich, die Action serienbedingt nicht auf dem hohen Filmniveau. Dem eigentlich interessanten Filmkonzept fehlen die kreativen Ideen, um eine komplette Serienlänge zu unterhalten. In nur wenigen Momenten kann man erahnen, was möglich gewesen wäre. Insgesamt nicht lohnenswert.

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Californication

Posted in Serienjunkietum with tags , , , , , , , , on Freitag, 29. August 2008 by mediensucht

Eigentlich wollte ich heute über eine andere Serie schreiben. Aus gegebenem Anlass ziehe ich aber eine für später vorgesehene Review vor. Heute ging durch die Medien (z.B. 1, 2), dass sich der vorwiegend aus Akte X bekannte Schauspieler David Duchovny wegen seiner Sexsucht behandeln lassen will. Diese Meldungen zauberten mir ein Lächeln auf die Lippen. Ausgerechnet Duchovny, der in seiner aktuellen Serie Californication einen Schriftsteller spielt, welcher ziemlich oft zur Krisenbewältigung der Fleischeslust frönt, hat vom oftmaligen Kopulieren die Nase voll? Da muss man sich doch um diese ausgezeichnete Serie Sorgen machen, die weit mehr ist als Sex and the City für Männer oder ein schmuddeliges Softporno.

Californication handelt also vom ehemals sehr erfolgreichen Autor Hank Moody, der nach der Trennung von seiner Frau Karen (Natascha McElhone) nur noch ein Lotterleben führt und seine Krisen mit Alkohol ertränkt bzw. mit Sexspielchen und Affären verdrängt. Meistens mit von der Partie ist Hanks Manager und Freund Charlie Runkle (Evan Handler), dessen Ehe wegen unerfüllter erotischer Fantasien kriselt. Hank zieht es aber eigentlich zu seiner Ex-Frau Karen und der Tochter Becca (Madeleine Martin) zurück. Dummerweise hat sich Karen aber mit dem konservativen Bill Lewis (Damian Young) verlobt und will sich nicht zurückerobern lassen. Hinzu kommen noch einige brisante Verstrickungen, die hier aber unerklärt bleiben sollen.

Trotz ihrer teils recht expliziten Darstellung von Sex ist die Serie weit komplexer und auch warmherziger, als der unvertraute Zapper vermuten mag. Nicht ohne Grund wurde Californication beispielsweise für den Golden Globe als beste Comedy-Serie nominiert. Ein Globe 2008 ging dann auch an Duchovny als besten Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie. Diese Einstufung als Comedy-Serie wird Californication nicht ganz gerecht. Natürlich ist die Serie sehr amüsant geschrieben, die Scherze wunderbar zynisch und derb, doch gerade auch in den ruhigen und ernsten Momenten liegen die Stärken von Californication. Die Mischung macht es mal wieder. Das Timing ist meist perfekt, was die Serie zu einem durchgängig sehr unterhaltsamen Zeitvertreib macht.

Verantwortlich für Californication zeigt sich wiederum der US-Pay-TV-Sender Showtime, der auch schon mit der provokanten Crime-Serie Dexter auffiel. Die zweite Staffel beginnt Ende September. In Deutschland lief die erste Staffel ebenfalls im Pay-TV (AXN). Nicht nur Duchovny scheint momentan ein Problem für die Fortsetzung der Dreharbeiten zur aktuellen zweiten Staffel zu sein. Anfang Ende Mai starb völlig unerwartet der 42-jährige Ehemann von McElhone, was zu einer Unterbrechung der Arbeit führte. An mangelndem Erfolg dürfte Californication momentan nicht scheitern.

Die Serie kam bisher insgesamt sehr gut an (siehe Nominierungen), dennoch gab es gerade im konservativen Amerika genügend Kritik. Schon die Eröffnungsszene (man sehe selbst) dürfte der katholischen Kirche übel aufgestoßen sein. Nicht nur die sexuelle Freizügigkeit brachte einige Aufregung, auch der laxe Umgang mit dem Thema Drogenkonsum stieß auf Gegenwehr. Zudem beschwerten sich noch die Red Hot Chili Peppers, die sich ihres Albumnamens „Californication“ beraubt fühlten. Der passt allerdings ziemlich gut zur Serie, ist er doch eine Zusammenfassung der Wörter California (Schauplatz) und Fornication (für Unzucht). Der einigermaßen gebildete erwachsene Zuschauer sollte sich von der Serie nicht gestört oder gar gefährdet sehen, sondern lieber eine sehr unterhaltsame Serie genießen, die das Leben in Hollywood ordentlich durch den Kakao zieht.

Achja, da ich sie nicht extra erwähnt habe: Zu Madeline Zima bitte bei der hirngabel vorsprechen, ich segne dann alles ab! ;o)

Veronica Mars

Posted in Serienjunkietum with tags , , , , , , , , , , on Freitag, 9. Mai 2008 by mediensucht

Nachdem es vor einiger Zeit angeblich einen Hype um Veronica Mars gab (den ich natürlich verpasste), es zumindest aber nach den Absetzungsplänen von The CW großen Protest gab (tausende Mars-Riegel wurden vor dem The CW-Büro aufgefahren), widmete ich mich vor einiger Zeit auch mal dieser hoch-gelobten Serie von Rob Thomas. Die Pressebilder der Protagonisten ließen eher auf eine dumme Teenieserie schließen, doch schon nach Sichtung der ersten Folge war auch ich im Veronica Mars-Fieber. Das geht schon mit dem Vorspann los. Die fetzige Musik von den Dandy Warhols war genau mein Fall. Und von 08/15-Highschool-Getue keine Spur. Natürlich spielt die Serie an einer Schule, auf platte Liebeleien a la Beverly Hills 90210 wird aber zum Glück verzichtet. Es geht vielmehr um’s handfeste Verbrechen.

Veronica ist die Tochter des ehemaligen Sheriffs Keith Mars, dem sie nach der Schule bei seiner aktuellen Arbeit als Detektiv hilft. Von ihm hat sie sich so einige Tricks abgeschaut, weshalb sie ein gewisses Talent hat, Dinge wiederzufinden oder Rätsel zu lösen. Sie ist an ihrer Schule zwar nicht sonderlich beliebt, man bittet sie aber oft um Hilfe. Neben kleineren Fällen, die meist innerhalb einer Folge gelöst werden, gibt es ein großes, staffelumfassendes Ereignis, das die Protagonisten beschäftigt. So geht es in der ersten Staffel um nichts Geringeres als den Mord an Veronicas bester Freundin Lilly und das Verschwinden ihrer Mutter im Zusammenhang mit den Ereignissen um den Mord. Diese Kriminalfälle sorgen zunächst für ordentlich Spannung, doch Veronica Mars ist weit komplexer. Die Serie spricht beispielsweise gesellschaftliche Themen an, wie den Wegfall der Mittelschicht in der (fiktiven) kalifornischen Stadt Neptune. Man gehört entweder zur Oberschicht oder man arbeitet für sie. Das trifft sowohl auf die Erwachsenen zu als auch auf den Mirkokosmos einer Schule.

Ein weiterer Pluspunkt der Serie ist der mir sehr zusagende Humor. Er ist eine wunderbare Mischung aus Zynismus und Ironie, gespickt mit vielen Zitaten aus der Popkultur. So ist auch der Soundtrack als schlicht brillant zu bezeichnen, trifft er doch genau meinen Geschmack. So richtig mitgerissen von der zu bewegten Bildern verwendeten Musik wurde ich zuletzt bei Garden State. Von Zach Braff gibt es aber keine Spur weit und breit! Schön auch, dass sich die „Helden“ in Veronica Mars die „richtigen“ Filme ansehen oder aus ihnen zitieren – beispielsweise The Big Lebowski oder eben Garden State.

Noch ein paar Worte zu den Schauspielern: Kristen Bell ist Veronica Mars. Die Besetzung kann man als „perfekt“ bezeichnen! Bell verkörpert diese rebellische Außenseiterin mit ihren Gefühlen und Macken ausgezeichnet. In den Nebenrollen ist zuweilen Prominenz aus der amerikanischen Serienwelt zu bewundern. So wurden etwa Richard Grieco (21 Jump Street/Booker), Robert Maschio (SCRUBS) oder die bezaubernde Alyson Hannigan (HIMYM) besetzt. Einige Kritiker meckern an der deutschen Synchronisation, die meines Erachtens aber nicht so schlecht ist. Die „süße“ Stimme von Bell wird von Manja Döring natürlich nicht getroffen, größere Fehler konnte ich aber nicht ausmachen. Die Synchronsprecherriege ist durchaus namhaft, so wird Veronicas Vater Keith (Enrico Colantoni) etwa von Detlef „George Clooney“ Bierstedt gesprochen.

Leider wurde Veronica Mars nach einer leicht verkürzten dritten Staffel eingestellt. Es gab zwar noch einen Trailer zur vierten Staffel, in der Veronica beim FBI anfangen sollte, zur Umsetzung kam es aber leider nicht mehr. Die Zuschauerzahlen waren wohl doch zu schlecht, da halfen auch leichte konzeptionelle Änderungen in der dritten Staffel nichts. Über deren Wert wird unter den Fans gestritten. Mit einer Konzentration auf die einzelnen kleineren Fälle sollte spontaneren Zuschauern ein Zugang zur Serie geschaffen werden. Insgesamt wirkte sich der große Pluspunkt der staffelübergreifenden Komplexität der Handlung wahrscheinlich doch zu negativ aus. Dass die Verunstaltung des Titelsongs in der dritten Staffel zum Aus führte, sind nur Gerüchte!^^ Qualität setzt sich leider nicht immer durch. Die Sichtung der drei Staffeln Veronica Mars lohnt aber in jedem Fall, aber bitte von Folge 1 an!