Archive for the Glotzophonie Category

TV-Tipp: CHUCK ab heute auf Pro7

Posted in Glotzophonie, Serienjunkietum on Samstag, 22. August 2009 by mediensucht

Gute Nachrichten von der Serienfront: Ab heute Abend läuft auf Pro7 endlich die grandiose Serie Chuck. Jeden Samstag 17:00 Uhr kann man sich von Chuck Bartowski, seinen schrägen Kollegen im Buy More und seinen Beschützern, den Agenten Sarah Walker und John Casey, auf amüsante und actionreiche Art und Weise unterhalten lassen. Eine der besten Serien der letzten Jahre.

chuck_6

Advertisements

Eurovision Song Contest 2009

Posted in Glotzophonie with tags , , , , , , , , , , , , on Sonntag, 17. Mai 2009 by mediensucht

Tja, gestern/heute strahlte die ARD mal wieder den Eurovision Song Contest aus. Früher gab es da tatsächlich eine bunte Mischung aus Songs mit einem ordentlichen nationalen Einschlag, der einen schönen Querschnitt durch das musikalische Europa darstellte. Heute zählen nur noch Retortenpopnummern auf Englisch mit Modeltypen als Interpreten. Nur noch selten gibt es Lieder in Landessprache und mit landestypischem Repartoire (dieses Jahr beispielsweise ausgerechnet aus Russland). Nach einer Stunde war mir das Ganze dann auch zu viel, weshalb ich mir lieber auf ZDF im Aktuellen Sportstudio nochmals den grandiosen Sieg des VfL in Hannover anschaute.

Russia Eurovision 2009

Hier trotzdem das Endergebnis des Contests (D mal wieder hinten):

1. Norwegen: Alexander Rybak mit „Fairytale“ (387 Punkte)

2. Island: Yohanna mit „Is it true?“ (218 Punkte)

3. Aserbaidschan: AySel & Arash mit „Always“ (207 Punkte)

4. Türkei: Hadise mit „Düm Tek Tek“ (177 Punkte)

5. Großbritannien: Jase Ewen mit „It’s my Time“ (173 Punkte)

6. Estland: Urban Symphony mit „Rändajad“ (129 Punkte)

7. Griechenland: Sakis Rouvas mit „This is our Night“ (120 Punkte)

8. Frankreich: Patricia Kaas mit „Et s’il fallait le faire“ (107 Punkte)

9. Bosnien und Herzegowina: Regina mit „Bistra voda“ (106 Punkte)

10. Armenien: Inga & Anush mit „Jan-Jan“ (92 Punkte)

11. Russland: Anastasija Prichodko mit „Mamo“ (91 Punkte)

12. Ukraine: Svetlana Loboda mit „Be my Valentine“ (76 Punkte)

13. Dänemark: Brinck mit „Believe again“ (74 Punkte)

14. Moldawien: Nelly Ciobanu mit „Hora din Moldova“ (69 Punkte)

15. Portugal: Flor-de-lis mit „Todas a ruas do amor“ (57 Punkte)

16. Israel: Noa & Mira Awad mit „There must be another Way“ (53 Punkte)

17. Albanien: Kejsi Tola mit „Carry me in your Dreams“ (48 Punkte)

18. Kroatien: Igor Cukrov mit „Lijepa Tena“ (45 Punkte)

19. Rumänien: Elena mit „The Balkan Girls“ (40 Punkte)

20. Deutschland: Alex swings, Oscar sings mit „Miss Kiss Kiss Bang“ (35 Punkte)

21. Schweden: Malena Ernman mit „La voix“ (33 Punkte)

22. Malta: Chiara mit „What if we“ (31 Punkte)

23. Litauen: Sasha Son mit „Love“ (23 Punkte)

24. Spanien: Sorya mit „La Noche es para mi“ (23 Punkte)

25. Finnland: Waldos People mit „Lose Control“ (22 Punkte)

Da ist die Veranstaltung von Raab zumindest musikalisch interessanter!

Zur Qualitätsdebatte um das deutsche Fernsehen

Posted in Glotzophonie with tags , , , , on Samstag, 18. Oktober 2008 by mediensucht

Alle Welt – naja, zumindest die deutschen Feuilletons – regen sich über die Qualität des deutschen Fernsehens auf. Marcel Reich-Ranicki wird als Held gefeiert, der sich der Verblödung des TV entgegenstellt. Dass die Qualität der Fernsehlandschaft zu wünschen übrig lässt, ist allerorts unbestritten. Bezüglich der Ursachen wird gestritten. Über eines müssen wir uns aber im Klaren sein: Über das, was im TV gesendet wird, entscheiden die Senderchefs nicht wirklich. Der Zuschauer hat die Fernbedienung in der Hand … und ist zu blöd, damit umzugehen.

Auch beim Fernsehen herrscht die Marktwirtschaft, das Programm unterliegt demzufolge auch Angebot und Nachfrage. Immer wieder versuchen es auch intelligentere Formate auf dem Markt, werden aber vom Zuschauer nicht nachgefragt. Realityshows und einfältige Comedy-Serien haben dagegen hohe Einschaltquoten. Leider kommen die öffentlich rechtlichen Sender seit Jahren ihrem Sendeauftrag nicht nach und versuchen, die privaten Sender zu kopieren, anstatt die Qualität hochzuhalten. Die immensen TV-Gebühren werden lieber in dämlichen Shows (Wetten, dass …? gehört inzwischen leider auch dazu) verpulvert.

Sehen wir der Realität ins Auge. Solange der Zuschauer nicht bereit ist, Qualitätsfernsehen mit höheren Einschaltquoten zu belohnen (die schrägen Kriterien der Quotenmessung sind ein anderes Thema), können wir ewig auf besseres Fernsehen warten und debattieren. Der Bildungsbürger verzichtet immer mehr auf`s Fernsehen und weicht auf andere Medien aus. Leider sieht es in den Kinos auch nicht besser aus. Im Endeffekt wird RTL-Chef Zeiler Recht behalten, wenn er sagt, die Aufregung um Reich-Ranicki sei irrelevant. Das ist nur ein Strohfeuer. Warum sollte die gesellschaftliche Verblödung ausgerechnet vor dem Fernseher halt machen?

Um nicht völlig schwarz zu malen, noch ein paar Worte zur Ehrenrettung des Fernsehens. Noch gibt es gute Sendungen im TV. Einige brillante Serien aus den USA schaffen es immer wieder nach Deutschland, auch wenn das Terrain immer schwieriger wird. Auch in Deutschland produziertes Fernsehen kann sich sehen lassen. Viele deutsche Krimiserien der Öffentlich-rechtlichen sind hervorragend gemacht und an deutschen öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen wie dem heute-journal können sich auch die Amis eine Scheibe abschneiden. Ab und zu steht eben „öffentlich-rechtlich“ noch für Qualität.

Der Auslöser für die Debatte, die Preisverleihung an Reich-Ranicki, wirft Rätsel auf. Wer kam auf die seltsame Idee, einem Literaturkritiker, der vor einiger Zeit mal eine kleine Sendung im Spätprogramm des ZDF hatte, einen Fernsehehrenpreis zu verleihen? Gibt es nicht genügend verdiente Fernsehschaffende? Hat man dem Produzenten der Show ZDF Zugeständnisse machen müssen? Es muss doch klar gewesen sein, wie ein Literaturfan, der kaum vor dem Fernseher sitzt, reagiert, wenn ihm die Essenz des Blöden in ausführlicher Art und Weise dargeboten wird. Den Schock Atze Schröder muss man als 88-Jähriger erst mal verkraften. Amüsant war es dennoch, bei der Rede von Reich-Ranicki die entsetzten Gesichter einiger sogenannter „ Stars“ des deutschen Fernsehens zu sehen. Am Ende kann man sich aber nur so helfen: Gezielt fernsehen oder gar nicht erst die Glotze einschalten.

Bilder: Welt, Spiegel (dpa)

TV-Tipps: Californication & Dexter

Posted in Glotzophonie with tags , , , , on Montag, 29. September 2008 by mediensucht

Ab heute Abend 22:15 Uhr laufen auf RTL 2 die Serien Californication und Dexter. In Californication spielt David Duchovny einen nicht mehr ganz so erfolgreichen Schriftsteller in der Midlife-Crisis, der sich in Sex und Alkohol flüchtet . Ab 22:55 Uhr mordet dann Dexter (Michael C. Hall) in Serie und darf seine Taten als polizeilicher Forensiker gleich wieder vertuschen. Bei diesen zwei freundlichen Psychopathen ist für gute Unterhaltung garantiert! Mal sehen, wie lange sie durchahlten …

Pushing Daisies: Deutscher Starttermin

Posted in Glotzophonie, Serienjunkietum with tags , on Freitag, 26. September 2008 by mediensucht

Man glaubt es kaum, nun scheint es endlich auch in Deutschland loszugehen: Der offizielle Starttermin für die erste Staffel von Pushing Daisies ist Mittwoch, der 22. Oktober 2008, 21:15 Uhr auf Pro7. Damit entwickelt sich der Mittwoch zu meinem ganz persönlichen Serienabend. Nach Pushing Daisies mache ich nämlich gleich weiter mit Samantha Who und Scrubs. Eine feine Sache!

Drei Wochen zuvor – am 1. Oktober – beginnt übrigens die zweite Staffel von Pushing Daisies in den USA. Ich bin gespannt (und eigentlich guter Dinge), ob das hohe Niveau gehalten werden kann. In jedem Fall ein spannender Kampf um die Positionen in meiner diesjährigen Lieblingsserien-Top3 (mit Chuck und The Middleman).

TV-Tipp: aktuelle Serienstarts auf Pro7

Posted in Glotzophonie with tags , , , , , on Mittwoch, 3. September 2008 by mediensucht

So langsam kommt auch in Deutschland der Serien-Herbst ins Rollen. Deshalb möchte ich hier kurz auf einige interessante Serien-Starts hinweisen:
Schon am heutigen Abend geht es um 22:15 Uhr auf Pro7 mit Samantha Who los. Die Serie habe ich selbst zwar noch nicht gesehen, wenn man aber dem Kollegen hirngabel Glauben schenken kann (bei Serien ist das des Öfteren der Fall), dann lohnt sich diese Comedy-Serie mit Christina Applegate auf jeden Fall.

Danach geht es dann mit der siebten Staffel von Scrubs weiter. Ich habe nach dem regelmäßigen Schauen der ersten Staffeln von Scrubs leider irgendwann mal den „Faden verloren“ und diese ausgezeichnete Serie mit Zach Braff (Garden State) nicht mehr verfolgt. Da zuvor aber Samantha Who fest eingeplant ist, lohnt sich sicher ein längeres Verweilen bei Pro7.
Am übernächsten Samstag (13.9.08) um 14:10 Uhr startet dann endlich How I Met Your Mother auf Pro7. Diesen legitimen Friends-Nachfolger habe ich schon in einer eigenen Review ausführlich gewürdigt, weshalb hier nur auf den deutschen Starttermin hingewiesen sei.
Zum Thema Pushing Daisies ist bisher leider nichts auf prosieben.de zu finden …

TV-Tipp: My Name Is Earl auf RTL

Posted in Glotzophonie with tags , , , on Freitag, 18. Juli 2008 by mediensucht

Ab heute abend sendet RTL (hoffentlich) jeden Freitag um 23:30 Uhr die US-Serie My Name Is Earl, die ich hier bereits ausführlich gewürdigt habe.