Alexander

alexander1Er wollte Ruhm und Ehre. Er wollte weltweite Anerkennung. Er wollte in die Geschichtsbücher eingehen. Und – er ist am Ende gescheitert. Die Rede ist von … Thomas Schühly, dem Geldgeber und Initiator des Filmes Alexander. Nicht Regisseur Oliver Stone hatte die Idee, einen Film über diese große geschichtliche Person zu machen, sondern Schühly. Der wollte damit in die oberste Liga der Produzenten aufsteigen. In Stone schien er den idealen Regisseur gefunden zu haben. Wie sein vormaliger Leibregisseur Fassbinder ist Stone ein positiv-irrer Filmschaffender. Schühly versorgte Stone mit den historischen Hintergrundwissen. Dieser sollte ein Drehbuch schreiben. Erst die vierte oder fünfte Version war Schühly genehm und hier liegt auch die Crux der Sache. Der Film ist leider nur ansatzweise ein richtiger Stone-Film, im Endeffekt doch zu brav und konservativ.

Über Alexander ist bisher ziemlich wenig bekannt. Als relativ gesichert gelten die politischen Geschehnisse der Alexanderzeit. Über die Persönlichkeit Alexander sind nur Bruchstücke erwiesen. So gibt es viele Optionen, diese Fragmente zu verarbeiten und zu interpretieren. Hierbei scheint Schühly seinem Regisseur Grenzen auferlegt zu haben, die dem Film eher schaden als nützen. Die Gespanntheit des Verhältnisses von Alexander zu seiner Mutter Olympias sollte eigentlich nicht ausgeführt werden. Schühly hat ebenfalls unter seiner Mutter gelitten und Schühlys vormaliger Schützling Fassbinder hatte ebenfalls unter seiner Mutter gelitten und Schühly wollte einen solchen Konflikt vielleicht nicht sehen. Doch gerade solche persönlichen Auseinandersetzungen machen eine Figur interessant.

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Der Film zeigt einen Konkurrenzkampf zwischen Mutter und Vater Alexanders, der vielleicht Rückschlüsse auf seine späteren Handlungen geben könnte. Schon Alexanders Mutter stellt ihren Sohn den Göttern gleich und prägt somit seine Einschätzung sich selbst gegenüber. Daraus entsteht einerseits Druck, diesem Bild gerecht zu werden, andererseits vielleicht auch Selbstüberschätzung. Auf der anderen Seite steht Alexanders Vater Philipp II., der seinem Sohn eine freiheitliche und moderne Erziehung durch Aristoteles gewährt. Der Vater sieht Alexander aber mit zunehmenden Alter auch als Konkurrenz für seinen Thron. Stone zeigt Alexanders Eltern als entscheidende Figuren für seine Entwicklung. In langen (teilweise zu langen) Gesprächen von Alexander mit den Eltern werden zum Teil eindrucksvoll, zum Teil kitschig, Hintergründe für sein Handeln präsentiert.

Angelina Jolie als Olympias ist meines Erachtens eine Fehlbesetzung. Einmal hilft ihr schlecht veränderbares Aussehen nicht sonderlich der im Laufe des Filmes stark alternden Figur. Zum Anderen neigt Jolie oftmals zum Overacting angesichts ihrer vermeintlichen Chance, wieder vom Thomb Raider-Image wegzukommen. Val Kilmer als Philipp II. kann überzeugen, was allerdings durch sein „maskiertes“ Gesicht (Bart und Narbe) nicht sonderlich schwer fällt. Die Beziehung von Alexander (Colin Farrell) zu Hephaistion (Jared Leto) wurde meiner Ansicht nach zu konservativ gestaltet. Alexanders homoerotische Neigung gilt als historisch gesichert. Sie hat sich aber nicht nur auf Hephaistion beschränkt. Alexander besaß einen wandernden Harem, in dem es sogar einen Eifersuchtsaufstand („Pagenverschwörung“) gab. Diese Seite Alexanders hätte man durchaus noch ausbauen können. Da waren Stone und Schühly aber wohl den Gesetzen des amerikanischen Marktes unterworfen. Sie mussten sogar schon einige Klagen diesbezüglich abwehren.

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Auch sonst ist der Film recht konservativ gehalten. Den Rahmen bilden die Aufzeichnungen des Ptolemaios (Anthony Hopkins), deren Wahrheitsgehalt aber in der Geschichtsforschung angezweifelt wird. Es ging Stone aber eher um eine zeitnahe Figur, die den Film authentisch wirken lassen sollte. Das Ganze erscheint somit etwas trocken und steif und passt nicht so richtig zum übrigen Film. Die chronologische Abfolge des Filmes könnte man als eigenwillig bezeichnen. Der Film ist aus Bruchstücken aus Alexanders Leben zusammengesetzt und wirkt daher wenig homogen. Die Musik von Vangelis ist an einigen Stellen passend und interessant eingesetzt. An vielen Stellen wirkt sie aber irgendwie deplaziert oder aufgesetzt, wie einfach nur von der CD eingespielt. Vielleicht hätte man einen guten professionellen Filmkomponisten engagieren sollen.

ALEXANDER weiß aber trotz der eben genannten Kritikpunkte an so einigen Stellen zu überzeugen. Die Ausstattung ist „realtitätsnah“. Dabei darf man die geschminkten Männer nicht mit dem Heute vergleichen und alle als Tunten abstempeln. Der Vergleich von Roger Ebert, dass Hephaistion wie eine Dragqueen aussieht, ist sicherlich übertrieben. Wie in anderen Kritiken zum Film gern gemacht, darf auch hier die Erwähnung der zwei Schlachten nicht fehlen. Erstere ist schon wegen ihrer Größe beeindruckend, auch wenn es Stone nicht immer gelingt, die Schlachtgeschehnisse logisch ins Bild zu setzen. So wirkt die Schlacht bei Gaugamela teilweise etwas verwirrend, durch ihr spritzendes Blut und die gute Kameraführung aber sehr realitätsnah. Die zweite Schlacht ist weitaus beeindruckender. Sie widmet sich voll und ganz Alexander. So versucht Stone durch ein imposantes Farbenspiel in die „brennende“ Seele Alexanders zu sehen, was wirklich fantastisch gelingt. Neben diesem Bombast wirken die vielen Dialoge des Filmes für einige Zuschauer wahrscheinlich schlichtweg langweilig, auch wenn sie natürlich zur Vertiefung von Alexanders Charakter dienen.

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Doch immer liefert Stone nur Ansätze, die nicht vertieft oder weitergesponnen werden. Leider kann man sich mit dem von Colin Farrell dargestellten Alexander nicht so richtig identifizieren. Vielleicht fehlt ihm ein Gegenpol, an dem er wachsen kann. Sein Widersacher Darius III. wurde leider in den schnellen Film-Tod geschickt. Nur am Ende bei der Indienschlacht kommt so etwas wie Verbundenheit mit Alexander auf. Als Todesursache legt Stone eine Vergiftung nahe. Die wirkliche Todesursache ist nicht wirklich bekannt. Es wird vermutet, dass Alexander am Fieber nach einem Schwächeanfall (Kriegsstrapazen) oder dessen Fehlbehandlung verstarb. Wie auch sonst ist Stone in diesem Fall auch nicht konsequent. Durchaus ansehnlich ist die eigentliche Todesszene mit dem fallenden Ring und den Halluzinationen.

So spaltet dieser Film die Kinozuschauer. Die historisch interessierten Kinobesucher werden sich an Stones/Schühlys Interpretation erfreuen, weil sie trotz aller Einschränkungen doch einigermaßen interessant ist und über das geschichtliche Bild hinaus geht. Die Optik ist außerdem beeindruckend. Die Filmseher, die sich viel Spannung und Action erhofft haben, werden enttäuscht sein. Stone provoziert zu wenig, bleibt zu konservativ. So gibt es tatsächlich Parallelen zwischen dem Team Stone/Schühly und Alexander. Sie wollten und haben Großes erschafft. Doch hinterlassen sie eine geteilte Nation. Nach Alexander gab es die Diadochenkriege um sein Erbe, die eine Teilung des Alexander-Reiches zur Folge hatten. Stone und Schühly hinterlassen ein geteiltes Kinopublikum. Ich bin ebenfalls hin- und hergerissen.

m06

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8 Antworten to “Alexander”

  1. Wie auch immer ..
    HIN oder HER
    Dein Bericht ist gelungen, informativ ..
    und wunderschön : )
    Ja ..
    er gefällt mir auch optisch gut ..
    Text und Fotos wechseln sich wunderbar ab ..
    Deine ausgewählten Bilder zum Film unterstützen den Artikel gekonnt. LG

  2. Hatte den Film damals nach einer Studie über die Alexander-Zeit gelesen. Daher sind einige Aspekte deines Reviews auch bei mir Gesprächspunkt gewesen.

    Hephaistion kommt den ganzen Film über wie Alexanders schwules Groupie daher.

    Hatte ich selbst geschrieben. Der Figur des Hepahaiston wird Stones Film nie gerecht, denn Hephaiston war durchaus mehr als im Film letztlich dargestellt. Generell erachte ich den Film beinahe ausschließlich als fehlbesetzt an, auch die Musik passte mir überhaupt nicht in den Kram. Generell greift Stone natürlich etliche Aspekte aus Alexanders Leben auf. Jedoch empfiehlt es sich bei einem der größten „Politiker“ unserer Zeit durchaus einen Fokus auszuwühlen. Anbiedern würde sich hier Alexanders Wunsch nach Frieden und einer Globalisierung im ethnischen Sinne, wie auch in der Roxanne-Passage kurzzeitig angesprochen wird. EIn 3 Stunden-Film schafft es da einfach nicht dem Leben dieser brillanten Person gerecht zu werden, speziell dann nicht, wenn man seine „Biographie“ vom Jugendalter bis zum Tod abdecken will. Hier hat sich Stone keinen Gefallen getan, der dennoch ordentlich Regie führt, dass muss man ihm lassen. Die Frage wäre, ob sich überhaupt ein ordnungsgemäßer Alexander-Film drehen ließe, selbst wenn man ihn fokussiert. Denn auch dann müsste man zum Verständnis ja einige Merkmale der Figur aus ihrem Ursprung heraus erklären. Das ist in der Tat alles ziemlich ambivalent und nicht so einfach zu meistern, wie bei einem Wolfgang Petersen die Weglassung der Hälfte der ILIAS für seinen TROJA-Film. Wobei man als Historiker natürlich immer anders auf solche Verfilmungen blickt, als der Durchschnittszuschauer. Unterm Strich gesehen ist Stones Film als nicht misslungen, sondern vom Wortsinn her (und nicht dem Schulbegriff entsprechend) ungenügend anzusehen (in meinen Augen).

  3. NiRAk, danke! Ich muss ja zugeben, dass die Kritik schon etwas älter ist. Schön aber, wenn man in stressigen Zeiten etwas aus der Schublade zaubern kann, um seine Leser bei Laune zu halten. 😉

    Rudi, da sind wir ja in etwa einer Meinung. Ich kenne übrigens einen Historiker, dem der Film gut gefallen hat. Die Möglichkeit der Interpretation ist gerade beim Medium Film eine legitime und sollte meines Erachtens auch genutzt werden, gerade wo es sich bei Alexander um eine Persönlichkeit handelt, über die nicht so viel Charakterliches bekannt ist. Stone hält sich da zu sehr zurück, wobei ich doch eher Schühlys Interventionen die Hauptschuld geben würde. Eine Fokussierung wäre in der Tat lohnender gewesen. Aber gut, wenn man den Anspruch einer fast vollständigen Biografie hat, muss man wohl Kompromisse eingehen. Das hat mich übrigens auch beim Baader-Meinhof-Komplex massiv gestört.

  4. Grundsätzlich finde ich es durchaus interessant, wenn man versucht einen Film nicht nur in ein paar Worten abzutun, sondern ihn differenziert zu betrachten und nach den Gründen zu suchen, die letzten Endes zu dem Ergebnis geführt haben die man hat, allerdings ist eine zwingende Voraussetzung dafür natürlich, dass man sich darum bemüht wirklich gut zu recherchieren, sodass dem Leser auch kein falscher Eindruck vermittelt wird.

    Ich könnte nun auf verschiedene Punkte eingehen, aber soweit möchte ich gar nicht gehen. Ein Satz jedenfalls hat mich mehr als sprachlos gemacht: „Schühly hat ebenfalls unter seiner Mutter gelitten […].“

    Wenn es jemals einen Menschen gab, unter dem Thomas Schühly nicht gelitten hat, dann seine Mutter. Ich frage mich wo man das nachlesen kann. Oder wer das irgendwann einmal gesagt haben soll. Ich halte es nämlich eigentlich für ausgeschlossen, dass sich eine solche Aussage irgendwo finden lässt.

    Ungeachtet der Frage, wie man es bewertet, dass der Film diesen Konflikt zeigt und ob man das gut oder schlecht findet, sollte man also definitiv keine falschen Annahmen damit verknüpfen.

    Und wenn ich dann sehe, wie die Argumentation in die Richtung geht, dass Oliver Stone sozusagen durch den Produzenten von seiner Fassung weggedrängt wurde, wundert mich das schon. Ohne familiär subjektiv geprägt zu schreiben, kann man wohl mit Sicherheit sagen, dass es wenn überhaupt andersherum war.

    Das nur als kleiner Einwand.

    Beste Grüße,

    Aaron Schühly

  5. Hallo,

    vielen Dank für den Hinweis. Ich bin damals einem Übersetzungsfehler einer vermeintlich seriösen Quelle auferlegen. Den Text habe ich entsprechend geändert.

    Zum Hintergrund: Ich bin kein Journalist, sondern habe vor ein paar Jahren hobbymäßig ein paar Filmkritiken geschrieben. Mir fehlten branchenübliche Recherchemittel und Kontakte, um Quellen zu prüfen. So musste ich den mir zur Verfügung stehenden und für seriös empfundenen Quellen vertrauen. Natürlich ist es mein Anspruch, keine Unwahrheiten zu verbreiten. Wobei das Publikum dieses Blogs doch eher überschaubar ist. Aktuell gibt es im Schnitt ca. 15 Besucher pro Tag. Mein Blog hat also keinerlei Relevanz. Das weiß der normale Leser auch. Bei privaten Blogs geht es primär um die Meinung. Sie als Faktengrundlage zu sehen, ist gefährlich.

    Nichtsdestotrotz darf es meine persönliche Meinung sein, dass der Produzent wesentlichen Einfluss auf den Inhalt und die Richtung des Films hatte – gerade, wenn man Stones‘ Filmografie und die Geschichte der Entstehung des Films betrachtet.

    Besten Gruß

  6. Das sollte auch keine größere Kritik am Stil oder der generellen Richtung und Aussage der Kritik sein, die durchaus einige wahre Dinge anspricht, sondern nur diese – nun korrigierte – Schlussfolgerung anmerken. Dementsprechend also vielen Dank für die Änderung.

    Der Schlussfolgerung am Ende der Kritik würde ich z.B. vollkommen zustimmen.

    „[…] So gibt es tatsächlich Parallelen zwischen dem Team Stone/Schühly und Alexander. Sie wollten und haben Großes erschafft. Doch hinterlassen sie eine geteilte Nation. Nach Alexander gab es die Diadochenkriege um sein Erbe, die eine Teilung des Alexander-Reiches zur Folge hatten. Stone und Schühly hinterlassen ein geteiltes Kinopublikum.“

    Das trifft es glaube ich ganz gut. Der Film setzt sich in ästhetischer und erzähltechnischer Hinsicht schon sehr deutlich von anderen Historienfilmen ab und erreicht dabei auch an einigen Stellen große Qualität. Aber auf der anderen Seite hat man eben auch ein paar unbestreitbare Probleme, wie z.B. die, durch Ptolemaios teilweise zu auschweifenden Monologe, die nicht immer geschickt platziert wurden, erzeugte Distanz zum Zuschauer. Das hat ja immer wieder zu dem Vorwurf des Dokumentarfilm-Stils des Films geführt.
    Vergleich man das mit Salieri-Part in „Amadeus“ stellt man fest, dass dieser zwar auch relativ ausschweifend über seine Erinnerungen berichtet und das ebenfalls oft durch Voice-over, sich das aber deutlich besser in das Bild einfügt.

    „Die chronologische Abfolge des Filmes könnte man als eigenwillig bezeichnen […]“ – Das stimmt, allerdings kann man an dieser Stelle den Final-Cut (http://www.amazon.de/Alexander-Revisited-The-Final-Blu-ray/dp/B000WK8Z9G/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1385723356&sr=8-2&keywords=alexander+final+cut) sehr lobend erwähnen, der im Gegensatz zu anderen neuen Cuts, nicht nur ein paar Szenen mehr beinhaltet, sondern auch von der Szenenabfolge starke Unterschiede zur Kinofassung hat, was den Film zumindest aus meiner Sicht deutlich besser macht.

    Beste Grüße,

    Aaron S.

  7. Danke für den Link zur Blu-ray. Vom Final Cut wusste ich bisher nichts. Mich wundert allerdings immer wieder, warum es mehrere Schnittfassungen eines Films gibt. Warum macht man beim angeblich so wertvollen Kinopublikum Kompromisse und serviert ihm einen schlechteren Film, um dann später die vermeintlich „richtige“ Fassung als DVD zu verkaufen? Nun gibt es wohl von „Alexander“ gleich mehrere Schnittfassungen, was meine Vermutung stützt, dass die Kinofassung unter Druck von „oben“ (das Letzte Wort hatte hier doch der Produzent) unbefriedigend fertiggestellt wurde. Mehr als Vermutungen können es meinerseits aber nicht sein, da müsste man die Beteiligten selbst fragen. Sei’s drum, es gibt bessere Filme, denen man mehr Diskussionsenergie widmen kann. Die Revisted-Fassung werde ich mir dennoch einmal ansehen.

    Besten Gruß

  8. Aaron Schühly Says:

    Es wird jetzt sogar noch einen weiteren Cut geben. Mitte nächsten Jahres. Ich bezweifle allerdings, dass sich der Film damit noch verbessert. Die neue Fassung wird glaube ich sogar wieder etwas kürzer sein und die Struktur nochmal zu verbessern halte ich für schwierig. Die Stärken hat die Final-Cut-Fassung eigentlich relativ gut herausgestellt und die Schwächen lassen sich nun einmal nicht herauseditieren.

    „Warum macht man beim angeblich so wertvollen Kinopublikum Kompromisse und serviert ihm einen schlechteren Film, um dann später die vermeintlich “richtige” Fassung als DVD zu verkaufen?“ –

    Da wäre jetzt die Frage (die ich mir bisher nicht gestellt habe) welche Fassungen 2004 bereits existierten. Bestimmt mehr als eine. Aber ob der Final-Cut da bereits ähnlich oder genau so existierte weiß ich nicht. Bei Wikipedia steht dazu u.a.:
    „Der Final Cut wurde nach dem Wortlaut von Oliver Stone von ihm erstellt, weil er selber feststellen musste, dass keine bisher veröffentlichte Fassung abgeschlossen und in sich stimmig sei.“

    „…da müsste man die Beteiligten selbst fragen.“

    Ich habe nun nur die Gelegenheit einen der Beteiligten zu fragen und das wiederum führt dann zu einer etwas anderen Sichtweise, wie es zu dem Film, wie er im Endeffekt geworden ist, gekommen ist. Aber das ist letzten Endes kein Punkt den man diskutieren muss. Im Endeffekt haben sicher beide ihren Anteil an der Entstehung des Films gehabt. Der Final-Cut schließt das Thema für mich wie gesagt mehr oder weniger ab. Da hat man dann den 2004er Alexander-Film in der wohl besten Fassung und somit einen durchaus guten Film, der aber nie die Perfektion erreichen wird, wie (aus meiner Sicht) Gladiator, aber auf jeden Fall außergewöhnlicher (ästhetisch alleine schon) und besser ist als Troja oder Königreich der Himmel.

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