Kurzkommentare – Januar 2010

Soul Kitchen
Sehr guter Hamburg-Film mit Tempo, Witz, Dramatik und gut aufgelegten Schauspielern, der sehr viel Spaß macht. 9/10

Das Kabinett des Dr. Parnassus
Für einen Gilliam erstaunlich logisch, wenn auch typisch skurril und fantasievoll. Ledgers Tod wird gut durch die „Ersatz“-Schauspieler und die eingebauten Storytricks kompensiert. Hat mir gut gefallen. 7-8/10

Boogie Nights
Erste Sichtung überhaupt. Die langen Kamerafahrten und die „schwebende“ Inszenierung haben mich gleich begeistert. Trotz seiner beachtlichen Laufzeit gibt es kaum Längen. Für mich neben „Punch Drunk Love“ der beste PT Anderson. 8-9/10

Rescue Dawn
Christian Bale praktiziert mal wieder Method-Acting in diesem Überlebensfilm von Werner Herzog. Leider bleibt die Inszenierung relativ ereignisarm und uninspiriert. Hat man irgendwie schon ein duzend Mal in ähnlicher Weise gesehen. Schade um die Mühen. 6/10

Catch A Fire
Erstaunlich unpathetisch erzähltes Anti-Apartheidsdrama, das sich aber zu wenig Zeit für seine Charaktere nimmt. Insgesamt eher mittelmäßig. 6/10

Rachels Hochzeit
Relativ intensiv vorgetragenes und mit großartigen Schauspielerleistungen überzeugendes Familiendrama, das durch seine dämliche Wackelkameraführung wieder einiges an Atmosphäre kaputt macht. Ich muss nicht andauernd daran erinnert werden, dass ich gerade einen Film sehe. 7/10

Dazu noch etliche Serienfolgen (Heroes, How I Met Your Mother, Chuck, Dexter, Desperate Housewives, Better Off Ted etc) gesehen.

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