Kurzkommentare – September 2009

Wie öfter viel zu spät: Der September-Filmrückblick

G.I. Joe
Selten dämliche Spielzeugverfilmung mit uninspirierter Handlung und schlechten Effekten. Dennis Quaid macht nur noch Mistfilme. 1/10

Julie und Julia
Langweilige Lebenswegfindungsgeschichte mit einer süßen Amy Adams und einer unterforderten Meryl Streep. Zu wenig anrührende Momente und zu wenig gutes Essen. 4/10

It Might Get Loud
Schon interessant, wie diese drei verschiedenen Typen an das Thema Stromgitarrenmusik heran gehen. Mir haben aber die Spannungen (positiv oder negativ) zwischen den Musikern gefehlt, die wohl da waren, durch die konservative Machart der Doku aber größtenteils ausgeblendet wurden. 6-7/10

Whisky mit Wodka
Ein gutes Ensemble in einem typischen Dresen-Film, in dem es ums Altwerden geht. Typische amüsante und psychologische Herangehensweise von Dresen an das Thema. Nett! 7/10

Destrict 9
Witziger, aber auch politisch interessanter Ansatz, dieses Genre (SciFi) zu bearbeiten. Gute Umsetzung, wenngleich der Film gegen Ende hin seinen anfangs beschrittenen Weg verlässt und in Richtung Actionballerdrama geht. Insgesamt großartige Unterhaltung. 8/10

Oben
Guter Animationsfilm mit brillantem Anfang, der aber gegen Ende hin wie schon Wall-E zu sehr auf Action und Klamauk setzt. „Ratatouille“ bleibt vorerst unerreicht. 7/10

Wild at Heart
Durchgeknallter Roadmovie von David-Lynch als Mischung aus Gaga-Komödie und Liebesdrama mit wunderbar grenzdebilen Dialogen, abgedrehtem Overacting, großartigen Bildern und einem schrägen Soundtrack. Macht Spaß! 8/10

Pelham 123 (der aktuelle von Scott)
Ab und zu mit witzigen Sprüchen unterhaltend, selten spannend und viel zu vorhersehbar, da völlig ohne Überraschungen und Wendungen. Die fast schon üblichen Logiklöcher sind teilweise tiefer als die Schlaglöcher in Deutschlands Straßen. Trotz niedriger Erwartungen ziemlich enttäuschend. 4/10

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5 Antworten to “Kurzkommentare – September 2009”

  1. Für mich waren Oben und Pelham 123 mit dabei. Letzterer in Originalfassung. Ich kann mich deren Wertung wieder mal anschließen. Obwohl Pelham meine niedrigen Erwartungen einigermaßen getroffen hat. 😉

  2. ray, Pelham war mir wirklich zu straight. Da kam ich mit Deja Vu besser klar, obwohl der auch nicht viel logischer war – tja …

  3. Volle Zustimmung bei Pelham 123. Diese völlige Überraschungsfreiheit war wirklich schockierend. Ich mein, es muss nicht immer der Megatwist in jedem Film vorkommen, aber das war schon ernüchternd spannungsarm. Zumindest vom Prinzip her ganz passabel inszeniert, von daher könnte ich mit 4 Gabeln durchaus übereinstimmen.

  4. Hirni :mrgreen:, 4 Gabeln für 4 Pillen? Löffel wären besser gewesen ;o)

  5. Hirnlöffel wäre aber mal ein total bescheuerter Nickname… =)

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