The Subways live in Mannheim

charlotte1Da die Subways dieses Jahr noch ein paar Zusatzkonzerte in Deutschland gaben, habe ich mir die Chance nicht nehmen lassen, diese großartige Band mit ein paar Freunden nochmals zu sehen/hören. Letzten Samstag ging es nach Mannheim, wo die Subways in der Alten Feuerwache vor ausverkauftem Haus spielten. The Subways haben sich vom Geheimtipp zum Konzerthausfüller entwickelt, was ausverkaufte Hallen in ganz Europa beweisen.

Als Vorband fungierte dieses Mal eine junge Band aus Hamburg, die gerade ihre erste Single veröffentlichte. One Fine Day erfüllten ihre Aufgabe als Einheizer (wirklich nötig ist das bei den Subways natürlich nicht) par excellence. Die Jungs spielten abwechslungsreichen Modern Rock mit eingängigen Melodien und waren dabei gleich ordentlich laut. Eine zweite Vorband wie im letzten Jahr gab es nicht, was uns eine Enttäuschung a la Twin Atlantic ersparte.billy11

Nach kurzer Umbaupause und dem üblichen Lichtsignal vom Papa der Brüder ging es dann auch gleich los. Die Setliste wurde im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeändert, so diente mal wieder „Rock and Roll Queen“ als Starter. Damit war auch gleich die Stimmung auf höchstem Niveau, wo sie auch bis zum Ende blieb. Sänger Billy, wie immer mit freiem Oberkörper, sprühte nach ewig langer Tour immer noch voller Energie. Der geübte Subways-Konzert-Besucher erkannte aber leichte Abnutzungserscheinungen. Auch Bassistin Charlotte sprang zwar wieder wie ein Flummi über die Bühne, bei weitem aber nicht so ausufernd wie noch im letzten Jahr. Nur Schlagzeuger Josh schien nicht ausgelastet und spielte das ganze Konzert mit einer Wollskimaske über dem Kopf. Als wenn es in der Halle nicht warm genug gewesen wäre ;o)


Die Subways spielten ihr übliches Programm gewohnt unbeschwert. Der obligatorische Stagedive von Billy (er ließ sich auf den Händen des Publikums zu „Oh Yeah“ bis zum Mischpult tragen und zurück) war ebenso dabei wie die Einordnung des Publikums auf der „Verrücktheitsskala“. Hier fing es in Mannheim schon bei 9.2 Punkten an, um die Wertung nach einigem Gegröle auf die meist üblichen 10 Punkte zu heben. Nur der auch fast übliche Fantalk von Billy fehlte nach Konzertschluss. Wahrscheinlich war er nach der langen Tour doch zu ausgepowert. Auch hier erkennt man, dass die Subways mal wieder ein größere Pause nötig haben, die sie sich auch redlich verdient haben. Laut Tourplan geht es aber noch einige Zeit weiter. Nur im März ist eine längere Pause geplant, die die Subways auch zur Erholung nutzen sollten. Viele Konzerte sind einerseits großartig für die immer größer werdende Fangemeinde, birgen aber auch die Gefahr, sich zu verheizen, was im schlimmsten Fall zur Auflösung führen kann. Hoffen wir, dass es so weit nicht kommt. Die Subways stehen erst am Anfang ihrer schon jetzt beeindruckenden Karriere.


Die 80 Minuten Rockparty in Mannheim gingen viel zu schnell vorbei und haben sich wieder vollends gelohnt. Auch bei meinem dritten Konzert der Subways gab es nichts zu meckern. Vielleicht klappt es dieses Jahr ja noch mal auf einem Festival. Shake, shake!

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