Kurzkommentare – November 2008

Es könnten mehr Filme sein, aber so langsam wird’s:

Eagle Eye
Eine Story, die sich fleißig aus anderen Filmen bedient (Matrix, 2001 etc.), und Action, die mit der Zeit langweilt, weil kaum überschaubar und immer gleich. Von Logik keine Spur! Nur ab und zu kam etwas Spannung auf. 3/10

Hellboy II
Besser als erwartet. Der Trailer ließ ein Überquellen an CGI-Effekten und Fabelwesen befürchten, mir war es aber nur selten zu viel. Die Selbstironie und die relativ spannende Geschichte stimmen mich milde und lassen mich hoffen, dass der HOBBIT doch etwas werden könnte. Hierfür 7/10.

Im Winter ein Jahr
Der neue Film von Caroline Link beeindruckt durch seine ruhige, nie übertriebene, aber dennoch tiefgehende Inszenierung und einen ausgezeichneten Cast. Besonders Karoline Herfurth glänzt als Tochter einer Familie, die den Sohn bzw. Bruder verloren hat. In keiner Phase ist ein in solchen Dramen oft gesehenes Overacting zu sehen. Man nimmt ihr jede Gefühlsregung sofort ab. Toll! 9/10

Horten hört ein Hu!
Auch wenn der Film eine weit jüngere Zielgruppe hat, finden auch Erwachsene ihren Spaß. Witzig, ohne großen Tiefgang. 7/10

Krabat
Optisch und atmosphärisch gut inszenierte Fantasy, die eigentliche Geschichte weiß aber eher selten zu begeistern. So 5/10

Ein Quantum Trost
Irgendetwas fehlte beim neuen Bond – dummerweise war es ein gutes Drehbuch. Actionszenen und einzelne Dialoge haben mir gut gefallen, der Rest war allerdings grottig. Ein Rückfall in alte Brosnan-Zeiten: Leere Figuren, zur Staffage degradierte Bondgirls, eine langweilige, uninspirierte Handlung, wenig Tiefgang. Sehr, sehr schade! 3-4/10

Max Payne
Schmerz lass nach! Dabei ist der Ansatz gar nicht mal so schlecht. Wenn man aber nur zwei, drei imposante Actionszenen aufweisen kann, die der Zuschauer schon aus dem Trailer kennt, und der Cast so unterirdisch spielt, sollte man es lieber gleich lassen. Das einzig Interessante waren die Seriendarsteller, die es im Film zu entdecken gab. 2/10

Der Mann, der niemals lebte
Ein weiterer Vertreter aus dem Genre der politischen Filme nach 9/11, diesmal wieder einer der Besseren. Inhaltlich kommt zwar nicht viel Neues, das was erzählt wird, ist aber äußerst spannend und gut inszeniert. Dabei ist Body Of Lies (Originaltitel) viel direkter als beispielsweise der verlogene Operation: Kingdom. DiCaprio und Crowe rocken sowieso! 8/10

Gomorrha
Schockierend, abstoßend, nachdenklich machend! 7/10

4 Antworten to “Kurzkommentare – November 2008”

  1. In keiner Phase ist ein in solchen Dramen oft gesehenes Overacting zu sehen.

    Ich habs gesehen 🙂

    Find jetzt nicht das passende Adjektiv, aber dem Scott 8 Punkte zu geben und den Bond abzustrafen…naja.

  2. Tja, Rudi, so bin ich halt. Keine Ahnung von Film und nur so mit Pillen (Punkten) um mich schmeißend! 😀

    Hab auch schon so eine Ahnung, welche Stelle Du als Overacting missverstehen könntest. Das war es aber nicht! So!^^

  3. Ich kann mich der Meinung zu Der Mann der niemals lebte anschließen. Bei Max Payne und dem neuen Bond hätte ich haber jeweils 3-4 Punkte draufgesetzt. Eigentlich gefiel mir bei Max Payne, das es gar nicht so ausufernde Actionszenen gibt, aber vielleicht hatte die Vorschau falsche Erwartungen geweckt. Meine waren vor dem Film aufs Schlimmste eingestellt. Das hilft dem Gesamteindruck am Ende wohl auch etwas.

  4. Ja, die Erwartungen. Aber ein bisschen mehr, als der Trailer zeigte, hätte ich schon erwartet, auch wenn meine Erwartungshaltung schon nahe Nullniveau war.

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