Kurzkommentare – März 2008

Im Tal von Elah (Sneak)
Thematisch nicht neu, aber in dieser Umsetzung durchaus interessant. Die für Haggis typische Symbolik darf natürlich auch nicht fehlen. Ein Manko war das teils unnötige Langziehen einiger Szenen, was sich negativ auf den Fluss auswirkte. So 7/10

No Country For Old Men
Zweite Sichtung. Ich kann beim besten Willen nichts finden, was ich den Coens anlasten könnte. Bleibt bei klaren 10/10

The Other Boleyn Girl
Nach der Berlinale noch mal in der Sneak gesehen. Das Konzept „Drama“ geht wunderbar auf, deshalb kann man dem Film seine vielleicht etwas konservative Umsetzung nicht vorwerfen. Ein intensives Kammerspiel mit guten Darstellern! 8/10

Michael Clayton
Mmh! Weiß auch nach ein paar Tagen nicht, was ich davon halten soll. Mal sau-spannend, mal arg langgezogen, gute Schauspieler (wobei ich bei den Oscars klar Cate Blanchett für „I’m Not There“ Tilda Swinton vorgezogen hätte), ordentliche Bilder von Elswit und eine durchwachsene Story, die mal fesselt, aber ab und zu auch verdammt altbacken daherkommt. Irgendwas zwischen 6/10 und 8/10

Juno (Sneak)
War doch ganz nett. Insgesamt zwar harmlos, aber oft witzig und erfrischend. Schöner seichter Unterhaltungsfilm ohne große Nachwirkung. 7/10

Machtlos – Rendition
Was habe ich mich aufgeregt! Ich weiß schon, warum ich kaum Politmagazine schaue. Die Umstände sind natürlich klar und der Film funktioniert meinem Hirn auch nur als Stichwortgeber. Dass es in der heutigen, angeblich zivilisierten und fortgeschrittenen Welt immer noch möglich ist, dass „gebildete“ Verantwortungsträger Wirkung mit Ursache verwechseln und den gesunden Menschenverstand abschalten, wird mir nie begreiflich sein. Achja, der Film war insgesamt recht ordentlich, wenn auch vorhersehbar. Ohne Wertung.

Mal wieder Ratatouille
PIXAR rocken – in jeder Hinsicht: wunderschöne Geschichte, witzig, einfühlsam und technisch brillant umgesetzt!

Die Ermordung des Jesse James …
Zweite Sichtung und von Langeweile nichts zu spüren. Ja, der Film ist lang, dennoch möchte ich auf keine Szene verzichten, da sonst auch Tiefe verloren ginge. Der Film ist ein absolut faszinierendes Porträt zweier zweifelnder Gestalten, die mit dem Begriff Held versuchen umzugehen. Und wer die Brillanz von Deakins nicht erkennt, hat keine Ahnung, so!

Ansonsten: Serien, Serien, Serien … (siehe Kategorie)

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